Gerontopsychiatrie

Gerontopsychiatrie

Erfreulicherweise werden wir immer älter und dürfen so länger leben.

Unsere heutige Gesellschaft (die westliche Gesellschaft) ist daher durch einen hohen und wachsenden Anteil alter Menschen geprägt.

Zwei maßgebliche große Faktoren stärken diese Entwicklung:

- die abnehmenden Kinderzahlen (in der westlichen Welt), bedingt durch den Rückgang der Geburtenrate seit Ende der 60er Jahre (Einführung der sog. "Pille")

- die verringerte Sterblichkeit, bedingt durch den medizinischen Fortschritt

Entstehung der sog. Gerontopsychiatrie

Diese demographische Entwicklung (wohlgemerkt nur in der westlichen Welt) mit erheblicher Zunahme alter und sehr alter Menschen zusammen mit der Differenzierung der Methoden´und der Möglichkeiten sowie neuer medizinscher Erkenntnisse über psychische Erkrankungen haben zur Herausbildung eines alterspsychiatrischen Schwerpunktes in der Psychiatrie geführt.

Die Gerontopsychiatrie als ein Teil der Psychiatrie kann auch als ein Teilbereich der Altersmedizin, der Geriatrie oder weitergehend der Gerontologie verstanden werden.

Viel Erfahrung und medizinisches Spezialwissen gefordert

Die Gerontopsychiatrie ist durch eine besondere Herangehensweise mit viel Erfahrung und medizinisches Spezialwissen gekennzeichnet.

Somit sichert die Gerontopsychiatrie die psychiatrische Versorgung der Älteren durch Erkennung und Behandlung der psychischen Störungen im ambulanten, teilstationären (Tagesklinik) und stationären Bereich.

Login Letzte Änderung:
October 04. 2010 05:09:27
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